Begeg­nungs-Cafés

Kon­takt

Men­schen mit Zuwan­de­rungs­ge­schich­te

Begeg­nungs-Cafés

Das Café Bon­venon im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Hei­sen­berg­weg star­te­te im Okto­ber 2015, um geflüch­te­ten Men­schen mit ihren Fami­li­en einen Ort der Begeg­nung zur Ver­fü­gung zu stel­len. Jeden Diens­tag von 16 – 18 Uhr tref­fen sich seit­her Geflüch­te­te, Men­schen aus der Nach­bar­schaft, Ehren­amt­li­che, Fami­li­en und Kin­der sowie Mitarbeiter*innen der AWO im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus zu einem bun­ten Pro­gramm.

Kon­tak­te knüp­fen, Freun­de fin­den, die deut­sche Spra­che erler­nen, Hil­fe fin­den, ein­fach Kaf­fee und Tee trin­ken sowie Spiel und Spaß für Kin­der sind die wesent­li­chen Akti­vi­tä­ten. 40 Per­so­nen sind jedes Mal dabei.

Zie­le sind:

  • Geflüch­te­te Men­schen erfah­ren, dass sie in Bie­le­feld will­kom­men sind
  • Sie ler­nen nie­der­schwel­lig ande­re Bewoh­ner im Quar­tier ken­nen
  • Sie erfah­ren Hil­fe und Ori­en­tie­rung im All­tag
  • Sie erhal­ten Hil­fe­stel­lung bei Behör­den- und Ämter­an­ge­le­gen­hei­ten
  • Sie erhal­ten Sprach­för­de­rung in freund­li­cher und ent­spann­ter Atmo­sphä­re
  • Sie kön­nen sich selbst als „Küm­me­rer“ ein­brin­gen.
  • Die Bewohner*innen im Quar­tier ler­nen die geflüch­te­ten Men­schen als Nach­barn ken­nen und schät­zen 

Wir bie­ten:

  • offe­nes Ange­bot für geflüch­te­te Men­schen und Men­schen aus dem Quar­tier: „jede/r die/der kom­men will, ist will­kom­men“
  • qua­li­fi­zier­te Ehren­amt­li­che beschäf­ti­gen sich mit den Besu­chern: Kaf­fee trin­ken, ein offe­nes Ohr haben, ers­te Hil­fe­stel­lung bei Anträ­gen u. For­mu­la­ren von Ämtern u. Behör­den,  Ver­mitt­lung in Bera­tungs­diens­te u. wei­ter­füh­ren­de Sprach- u. Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bo­te etc.
  • Kon­tak­te u. Über­set­zungs­mög­lich­kei­ten durch mut­ter­sprach­li­che Ehren­amt­li­che
  • Sprach­för­de­rung als Vor- oder Nach­be­rei­tung auf einen wei­ter­füh­ren­den Sprach­kurs
  • Bewe­gungs-, Spiel- und Krea­tiv­an­ge­bo­te für Kin­der
  • Ken­nen­ler­nen der Umge­bung
  • Auf­bau von Kon­tak­ten u. „Gemein­schafts­ge­fühl“ durch vie­le gemein­sa­me Aktio­nen wie Fes­te, gemein­sa­mes Kochen, Aus­flü­ge etc.
  • Ehren­amt­li­che erhal­ten sinn­vol­le Betä­ti­gungs­mög­lich­kei­ten

Die ehren­amt­li­che Mitarbeiter*innen wer­den für den Umgang mit den geflüch­te­ten Men­schen qua­li­fi­ziert und haben haupt­amt­li­che Mitarbeiter/innen als Ansprech­part­ner.