Mut zur Vor­sor­ge

Senio­ren­ar­beit

Vor­sor­ge­be­ra­tung – Mut zur Vor­sor­ge in jedem Alter

Fra­gen zu gesund­heits­spe­zi­fi­schen Anlie­gen, zur Selbst­be­stim­mung am Ende des Lebens oder in Ver­bin­dung mit lebens­be­droh­li­chen Erkran­kun­gen erhal­ten zuneh­mend eine beson­de­re Bedeu­tung.

Wer regelt Ihre Ange­le­gen­hei­ten, wenn Sie es gesund­heit­lich nicht mehr kön­nen? Unab­hän­gig vom Alter kann jeder Mensch in Situa­tio­nen gera­ten, in denen ande­re für ihn ent­schei­den müs­sen.
Drei Doku­men­te kön­nen dabei hel­fen, dass ande­re Men­schen in Ihrem Sin­ne Ent­schei­dun­gen tref­fen.

Die ehren­amt­lich enga­gier­ten Vorsorgeberater*innen infor­mie­ren im Rah­men eines per­sön­li­chen Bera­tungs­ge­sprä­ches über die Inhal­te der:

  • Pati­en­ten­ver­fü­gung
    Sie ent­hält Wün­sche zur medi­zi­ni­schen Behand­lung für den Fall, dass ein Zustand der Ent­schei­dungs­un­fä­hig­keit vor­liegt.
  • Vor­sor­ge­voll­macht
    Sie bevoll­mäch­tigt eine ver­trau­te Per­son für den ent­schei­dungs­un­fä­hi­gen Voll­macht­ge­ber zu han­deln.
  • Betreu­ungs­ver­fü­gung
    Gestal­tung einer vom Gericht ange­ord­ne­ten Betreu­ung (z. B. Wün­sche zur Aus­wahl des Betreu­ers)

Neben dem Bera­tungs­ge­spräch ist es wich­tig mit Ihrem ver­trau­ten Umfeld, Fami­lie, Freun­den sowie auch pro­fes­sio­nel­len Hel­fern, z.B. Mediziner*innen und Pfle­ge­kräf­ten über Ihre Wün­sche und Ängs­te zu spre­chen.

Bera­tungs­ge­sprä­che wer­den ange­bo­ten

  • in den AWO Begeg­nungs­zen­tren
  • in Treff­punk­ten der Orts­ver­ei­ne – oder aber auch indi­vi­du­ell, per­sön­lich
  • bei Haus­be­su­chen

Möch­ten Sie sich sozi­al enga­gie­ren?

Wir freu­en uns über wei­te­re Men­schen, die sich ehren­amt­lich in der Vor­sor­ge­be­ra­tung enga­gie­ren möch­ten!

Die AWO bie­tet:

  • Schu­lung von Ehren­amt­li­chen in der Vor­sor­ge­be­ra­tung
  • fach­li­che Beglei­tung
  • Erfah­rungs­aus­tausch
  • Exkur­sio­nen
  • regel­mä­ßi­ge Tref­fen

Bit­te unter­stüt­zen Sie das Pro­jekt Vor­sor­ge­be­ra­tung mit einer Spen­de, denn nur so kön­nen wir die­ses Ange­bot wei­ter auf­recht­erhal­ten.