Neue Ver­an­stal­tungs­rei­he in Schil­desche Sofage­s­prä­che im Quar­tier

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Neue Ver­an­stal­tungs­rei­he in Schil­desche „Sofage­s­präch im Quar­tier“

Men­schen mit­ein­an­der ins Gespräch zu brin­gen – das ist das Ziel einer neu­en Ver­an­stal­tungs­rei­he, die vom AWO Kreis­ver­band Bie­le­feld e.V. und der BGW (Bie­le­fel­der Gesell­schaft für Woh­nen und Immo­bi­li­en­dienst­leis­tun­gen mbH) ins Leben geru­fen wor­den ist. Bei den „Sofage­s­prä­chen im Quar­tier“ neh­men alle zwei Mona­te an ver­schie­de­nen Stand­or­ten in Schil­desche pro­mi­nen­te Bie­le­fel­der Akteu­re oder bekann­te Schil­descher Bür­ger und Bür­ge­rin­nen die­ses Stadt­teils auf einem roten Sofa Platz und berich­ten von ihren Erfah­run­gen, Ide­en und Visio­nen. „Durch die Sofage­s­prä­che sol­len sozia­le Kon­tak­te geschaf­fen und das Mit­ein­an­der im Quar­tier geför­dert wer­den“, betont die Schil­descher Quar­tiers­ma­na­ge­rin Son­ja Heck­mann (AWO).

Zum Auf­takt der Rei­he stell­te sich Ober­bür­ger­meis­ter Pit Clau­sen am 2. Dezem­ber 2017 den Fra­gen der Mode­ra­to­rin Anni­ka Pott. Beglei­tet von sei­nem Hund Scot­ty, schil­der­te der gebür­ti­ge Düs­sel­dor­fer, der seit 2009 an der Spit­ze der Stadt Bie­le­feld steht, sei­ne Lauf­bahn in der Kom­mu­nal­po­li­tik, gewähr­te aber auch Ein­bli­cke in sein Pri­vat­le­ben. So ver­riet er, dass er einen Zwil­lings­bru­der hat, der ihm so ähnelt, dass man die bei­den auf Kin­der­fo­tos nur durch ihr Stoff­tier von­ein­an­der unter­schei­den kann, dass er gern Rei­be­ku­chen mit Lachs und Schmand isst und dass sei­ne Eltern jetzt nach Bie­le­feld zie­hen.

Um „Star­ke Frau­en aus Bie­le­feld“ ging es am 2. Febru­ar beim zwei­ten „Sofage­s­präch im Quar­tier“. Zu Gast war Vera Wie­he, die bei der WEGE mbH für die Berei­che Grün­dun­gen, Fach­kräf­te­si­che­rung und Netz­wer­ke zustän­dig ist. Sie ver­wies dar­auf, dass Bie­le­feld durch Bran­chen wie die Tex­til- und die Gesund­heits­wirt­schaft geprägt ist, die für Frau­en ein gro­ßes Poten­zi­al bie­ten. Den­noch sei der Anteil von Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen immer noch zu gering. „Die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf darf kein rei­nes Frau­en­the­ma, son­dern muss ein Fami­li­en­the­ma sein“, for­der­te sie.

Ein­bli­cke in den Arbeits­all­tag eines Thea­ter­schau­spie­lers gewähr­te am 20. März Oli­ver Baierl, seit der Spiel­zeit 2000/2001 fes­tes Ensem­ble­mit­glied des Thea­ters Bie­le­feld. Vor rund 60 Zuhö­rern berich­te­te der gebür­ti­ge Köl­ner, der mit sei­ner Ehe­frau und vier Kin­dern in Schil­desche wohnt, dass er bereits wäh­rend sei­nes Schau­spiel­stu­di­ums in Mün­chen in ers­ten Rol­len auf der Büh­ne des dor­ti­gen Resi­denz­thea­ters gestan­den hat. „Schau­spie­ler sein – das ist kei­ne The­ra­pie­form, son­dern ein Hand­werks­be­ruf. 90 Pro­zent davon ist rei­nes Hand­werk, der Rest Talent“, beton­te er. Pro Sai­son ver­kör­pe­re er bis zu sie­ben ver­schie­de­ne Rol­len. „Um glaub­wür­dig zu sein, muss jede Figur ein Teil von mir wer­den“, sag­te Baierl.

Die Reso­nanz der „Sofage­s­prä­che im Quar­tier“ war bis­lang gran­di­os und bestärkt die Initia­to­ren dar­in, das For­mat fort­zu­füh­ren und somit konn­ten schon für die nächs­ten Ter­mi­ne neue Gast­ge­ber gefun­den wer­den: Musi­ka­lisch geht es bei den „Sofage­s­prä­chen“ am Sams­tag, 26. Mai, wei­ter. Im Gespräch mit dem Musi­ka­li­en­händ­ler und Saxo­pho­nis­ten Chris­ti­an Wolf dreht sich alles um das The­ma „Musik und Emo­tio­nen“. Beginn ist um 10 Uhr auf dem Platz vor dem Musik­ge­schäft Im Stift 3. Zu einem „Som­mer spe­zi­al“ laden am Don­ners­tag, 5. Juli, ab 18 Uhr der Schil­descher Gas­tro­nom Chris­ti­an Schulz und der Kaba­ret­tist Jür­gen Rit­ters­haus, bes­ser bekannt als Heinz Flott­mann, in den „See­krug am Ober­see“, Lohei­de 22a, ein.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen ste­hen Son­ja Heck­mann, Tel.: 0521–329 49 62 (AWO Kreis­ver­band Bie­le­feld e.V.) und
Oli­ver Klin­gel­berg, Tel.: 0521–8809225 (BGW) zur Ver­fü­gung.

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