Sofage­s­präch mit Sozi­al­de­zer­nent Ingo Nürn­ber­ger am 23. Novem­ber 2019

Kon­takt

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Hüh­ner im Gar­ten und ein Herz für Armi­nia

Ingo Nürn­ber­ger gewähr­te im „Sofage­s­präch“ Ein­bli­cke in sein Leben

Seit Febru­ar 2015 ist Ingo Nürn­ber­ger in Bie­le­feld als Sozi­al­de­zer­nent im Amt. Nach fast fünf Jah­ren zieht er eine durch­weg posi­ti­ve Bilanz. „Ich habe einen tol­len Job. Ich mag es vor allem, drau­ßen vor Ort mit den Bür­gern zu dis­ku­tie­ren. Und da die Stadt heu­te finan­zi­ell bes­ser aus­ge­stat­tet ist als zu Zei­ten mei­nes Vor­gän­gers, habe ich mehr Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten“, sag­te er am Sams­tag (23. Novem­ber) im Rah­men der Rei­he „Sofage­s­prä­che im Quar­tier“ im Wohn­ca­fé des Bie­le­fel­der Modells Am Pfarracker/Liethstück. Im zwang­lo­sen Gespräch mit Chris­ti­na Scheu­er (Radio Bie­le­feld) gewähr­te der gebür­ti­ge Nie­der­bay­er eben­so amü­san­te wie inter­es­san­te Ein­bli­cke in sei­nen Arbeits­all­tag, aber auch in sein Pri­vat­le­ben.

v.l. Son­ja Heck­mann (AWO), Ingo Nürn­ber­ger (Stadt Bie­le­feld), Chris­ti­na Scheu­er (Radio Bie­le­feld), Oli­ver Klin­gel­berg (BGW)

Dabei war­te­te Nürn­ber­ger, der vor sei­nem Amts­an­tritt in Bie­le­feld zwölf Jah­re im DGB-Bun­des­vor­stand in Ber­lin tätig war, gleich zu Anfang mit einer Über­ra­schung auf: „In unse­rem Gar­ten hal­ten mein Mann und ich seit einem hal­ben Jahr Hüh­ner – neun Hen­nen und einen Hahn. Ich habe viel Spaß damit und kann mir nicht vor­stel­len, dass ich sie irgend­wann ein­mal schlach­ten und essen wer­de.“ Zudem gestand er, dass sein Fuß­ball­herz zwar immer noch für Her­tha BSC schlägt, der DSC Armi­nia Bie­le­feld aber sei­ne „zwei­te Lieb­schaft“ gewor­den sei. „Beim Fuß­ball darf man pro­misk sein“, beton­te er und lob­te den DSC als „sehr sym­pa­thi­schen Ver­ein, der eine tol­le Fan-Arbeit macht.“

In Bie­le­feld ist Ingo Nürn­ber­ger, der auf dem Land auf­ge­wach­sen ist, aber wäh­rend sei­ner Zeit in Ber­lin die Anony­mi­tät der Groß­stadt geschätzt hat, nach eige­nen Wor­ten sehr natur­ver­bun­den gewor­den. Als posi­tiv emp­fin­det er die star­ke Nach­bar­schaft und den ehren­amt­li­chen Ein­satz in vie­len Quar­tie­ren. So wäre die Inte­gra­ti­on von mehr als 500 geflüch­te­ten Men­schen in Ummeln nicht gelun­gen, wenn sich die Nach­barn nicht so enga­giert hät­ten. Loben­de Wor­te fand der 47-Jäh­ri­ge auch für Pro­jek­te wie das Bie­le­fel­der Modell, das auch im Alter ein Woh­nen in der eige­nen Woh­nung und dem ver­trau­ten Umfeld ermög­licht. „Im Ver­gleich mit ande­ren Städ­ten ist Bie­le­feld in der ambu­lan­ten Ver­sor­gung ein­ma­lig gut“, so Nürn­ber­ger.

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