Maler­bil­dungs­zen­trum unter­stützt Frau­en nach dem Mot­to „Selbst ist die Frau“

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Aktu­el­les

Maler­bil­dungs­zen­trum unter­stützt Frau­en nach dem Mot­to „Selbst ist die Frau“

Das Maler­bil­dungs­zen­trum Bie­le­feld (MBZ) unter­stützt das AWO Frau­en­haus bei der Neu­ge­stal­tung „Freund­lich­keit durch auf­ge­mal­te Grund­for­men“ der gemein­schaft­li­chen Küche.

Links: Vanes­sa Daa­ke Maler­meis­te­rin und Aus­bil­de­rin MBZ vor­ne und Syl­via Fie­dero­vicz MA des Frau­en­hau­ses Rechts – von hin­ten Karin Boye Tole­do Lei­tung Frau­en­haus, Fri­de­ri­ke Bor­chers Fach­be­reichs­lei­tung MBZ, Richil­dis Wäl­ter AWO KV Bie­le­feld.

Vor län­ge­rer Zeit sprach Frau Richil­dis Wäl­ter, AWO Kreis­ver­band Bie­le­feld, Frau Fri­de­ri­ke Bor­chers, MBZ Fach­be­reichs­lei­te­rin an, ob das MBZ eine Mög­lich­keit sieht, das Frau­en­haus bei der Reno­vie­rung eines Gemein­schaft­rau­mes zu unter­stüt­zen und gelich­zei­tig eini­ge Frau mit „malern“ zu las­sen.

Frau Bor­chers sah da kein Pro­blem und erklär­te, „Es ist wich­tig, den Frau­en die ver­schie­de­nen Hand­grif­fe des Reno­vie­rens der spä­te­ren eige­nen Woh­nung auf­zu­zei­gen, damit sie auch in die­sem Punkt unab­hän­gig, ganz nach dem Mot­to „Selbst ist die Frau!“, star­ten kön­nen.“
So unter­stüt­ze das MBZ nicht nur durch die Orga­ni­sa­ti­on von Mate­ri­al und Werk­zeug, son­dern viel­mehr durch das Anlei­ten der Bewoh­ne­rin­nen des Frau­en­hau­ses.

Frau Vanes­sa Daa­ke, Maler­meis­te­rin und als Aus­bil­de­rin im MBZ tätig, zeig­te den Frau­en die ver­schie­de­nen Hand­grif­fe des Reno­vie­rens; vom Abde­cken und Abkle­ben, das gründ­li­che Vor­be­rei­ten von Unter­grün­den, das Strei­chen und wie man mit ein biss­chen Far­be und weni­gen Gestal­tungs­ele­men­ten einen Raum neu­auf­le­ben las­sen kann.

Das Beson­de­re an der Neu­ge­stal­tung ist die Zusam­men­ar­beit vie­ler Akteu­re. Es hat ein rie­sen Spaß gemacht, zusam­men mit den Frau­en und den bei­den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Frau Karin Boye Tole­do, Ein­rich­tungs­lei­tung des Frau­en­hau­ses  und Frau Syl­via Fie­do­ro­vicz, Mit­ar­bei­te­rin im Frau­en­haus, die Gemein­schafts­kü­che zu reno­vie­ren und wenn die­ses dann auch noch mit einer guten Sache, wie die­sem Pro­jekt kom­bi­nier­bar ist, dann ist das klas­se!“, erläu­tert Frau Daa­ke.

Nun erstrah­len die Wand­flä­chen in einem „fröh­li­chen“ Weiß und als Akzen­te wur­den an ein­zel­nen Wand­flä­che die geo­me­tri­schen Grund­for­men appli­ziert und far­big pas­send zu den Gar­di­nen gestal­tet.

Für die Frau­en im Second Sta­ge Pro­jekt des AWO Frau­en­hau­ses, für die der Aus­zug aus dem Frau­en­haus in die eige­ne Woh­nung bevor­steht oder stand, war der Malerwork­shop ein High light. Die wich­tigs­ten Basics wie auch tol­le Tricks und Knif­fe konn­ten sich die Frau­en von der Maler­meis­te­rin zei­gen las­sen. Zusam­men mit der Pro­jekt­lei­tung des Second Sta­ge, Karo­li­na Kloth ent­wi­ckeln die Frau­en im Anschluss Ide­en für die Gestal­tung ihrer eige­nen Woh­nung.  Gemein­sam wer­den Mate­ri­al­lis­ten erstellt, Bau­märk­te in der Umge­bung gesucht und Reno­vie­rungs­ar­bei­ten geplant. In Second Sta­ge Pro­jekt haben Frau­en die Mög­lich­keit nach dem Auf­ent­halt im Frau­en­haus in der eige­nen Woh­nung nach­be­treut zu wer­den. Auch enga­gier­te Frau­en hel­fen bei die­sem Pro­jekt als Patin mit. Das Pro­jekt wird über das Minis­te­ri­um Hei­mat Kom­mu­na­les Bau und Gleich­stel­lung des Lan­des NRW geför­dert.